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27/08/2026Berlin Festival of Lights: Diese Route führt zu den wichtigsten Lichtinstallationen
Wenn Berlin im Oktober zum Festival of Lights einlädt, dann verwandelt sich die Stadt nach Einbruch der Dunkelheit. Fassaden, Kirchen, Türme und Plätze werden zu atmosphärischen Projektionsflächen, die Menschen aus vielen Teilen des Landes magisch anziehen. Viele dieser Installationen liegen allerdings weit auseinander. Wer möglichst viel sehen, aber nicht den ganzen Abend mit langen Wegen verbringen möchte, sollte deshalb schon vorab eine sinnvolle Route planen.
Hier zeigen wir Ihnen einen Routenvorschlag, der durch die historische Mitte führt und einige der wichtigsten Orte des Festivals miteinander verbindet.
Festival of Lights 2026: Lichtkunst in der ganzen Stadt
Das Festival of Lights findet 2026 vom 9. bis 18. Oktober statt. Die Lichtinstallationen sind täglich zwischen 19 und 23 Uhr zu sehen. Unter dem Motto „Colours of Love“ greifen Künstlerinnen und Künstler unterschiedliche Facetten von Liebe und Verbundenheit auf. Dabei wird die Architektur Berlins selbst zum Teil der Inszenierung.
All diese Lichtkunstwerke sind sehenswert. Gerade Menschen, die nur kurze Zeit in der Hauptstadt sind, wollen möglichst jeden Standort erreichen. Allerdings ist es oft viel schöner, einzelne Projektionen in Ruhe anzusehen und diese auf sich wirken zu lassen. Auch der Weg durch die beleuchtete Stadt ist schon ein kleines Abenteuer. Daher zeigen wir Ihnen hier ausgewählte Orte, die sich auf einer Route gut miteinander verbinden lassen.
Der Einstieg am Alexanderplatz
Ein guter Startpunkt ist der Alexanderplatz. Der Berliner Fernsehturm wird 2026 mit einer 3D-Videomapping-Show Teil des Festivals sein. Gerade zu Beginn des Abends lohnt es sich, frühzeitig hier zu sein, denn der Platz füllt sich erfahrungsgemäß sehr schnell.
Nur wenige Schritte entfernt liegt die St. Marienkirche. Auch ihre Architektur wird künstlerisch inszeniert. Die beiden Orte bilden einen spannenden Kontrast: Auf der einen Seite der moderne Fernsehturm und auf der anderen eine der ältesten Kirchen der Stadt.
Wer gegen 19 Uhr seine Reise durch das Festival of Lights beginnt, erlebt die ersten Projektionen noch ohne den größten Andrang. Mit fortschreitender Dunkelheit kommt das Licht dann immer besser zur Geltung.
Lichtkunst im Nikolaiviertel
Vom Alexanderplatz führt die Route über die Rathausstraße in das Nikolaiviertel. Der Weg ist kurz, doch die Atmosphäre verändert sich deutlich. Statt großer Plätze und hoher Gebäude prägen kleinere Gassen, historische Fassaden und der Bereich rund um die Nikolaikirche das Bild.
Im Nikolaiviertel sind mehrere Installationen angekündigt. Dazu gehört die Videoinszenierung „Babylon Berlin“ an der Rathausstraße. Am Nikolaikirchplatz ist die Installation „Angels of Love“ zu sehen und hinzu kommen beleuchtete Bäume, Illuminationen an der Gerichtslaube und Lichtakzente rund um den Wappenbrunnen.

Berliner Dom, Unter den Linden und Bebelplatz
Danach bietet sich der Weg zum Berliner Dom an. Am Lustgarten wird die markante Kuppel des Doms zur Projektionsfläche. Durch die Nähe zur Spree und zur Museumsinsel wirkt dieser Abschnitt besonders offen. An dieser Straße liegen mehrere beleuchtete Orte nah beieinander:
- Die Humboldt-Universität erhält eine Fassadeninszenierung
- Direkt daneben wird die Staatsoper Unter den Linden illuminiert
- Am Bebelplatz kommen die Sankt-Hedwigs-Kathedrale und die Juristische Fakultät der Humboldt-Universität hinzu
- Das Hotel de Rome und das Behren Palais zeigen eine 3D-Videomapping-Show
Vor allem der Bebelplatz gehört zu den Orten, an denen sich ein längerer Stopp lohnt, weil die einzelnen Fassaden hier dicht beieinanderstehen und es besonders viel zu entdecken gibt.
Abschluss am Brandenburger Tor oder Potsdamer Platz
Das Brandenburger Tor ist ein naheliegender Höhepunkt zum Ende der Route. Am Pariser Platz ist ebenfalls eine 3D-Videomapping-Show angekündigt; entsprechend voll kann es hier aber auch werden. Wer mit Gedränge kein Problem hat, kann seinen Abend auf dem Festival of Lights am Brandenburger Tor ausklingen lassen.
Alternativ können Sie die Route bis zum Potsdamer Platz verlängern. Dort konzentrieren sich gleich mehrere Installationen auf engem Raum. Der Kollhoff-Tower wird mit einer 3D-Videomapping-Show bespielt. Hinzu kommen Projektionen an den umliegenden Fassaden, eine Bodenprojektion auf dem Platz und die Installation „Papillons“ in der Alten Potsdamer Straße.
So lässt sich der Abend entspannt planen
Planen Sie für die beschriebene Route etwa drei bis vier Stunden ein. Es geht nicht darum, möglichst schnell von Punkt zu Punkt zu kommen, sondern vielmehr die magischen Lichtmomente intensiv auf sich wirken zu lassen.
Das hilft bei der Planung:
- Starten Sie möglichst kurz vor Beginn der Beleuchtungen gegen 19 Uhr.
- Planen Sie lieber wenige feste Höhepunkte als einen lückenlosen Zeitplan.
- Rechnen Sie am Wochenende besonders an beliebten Orten mit mehr Andrang.
- Ziehen Sie sich warm an und tragen Sie bequeme Schuhe.
- Prüfen Sie vor dem Besuch das aktuelle Programm des Veranstalters, denn einzelne Orte oder Zeiten können sich kurzfristig ändern.
Wenn Sie den Abend gemeinsam mit Freunden verbringen, können Sie auch einen Kleinbus mit Fahrer oder eine Limousine mieten. Dadurch entfällt die Parkplatzsuche zwischen den einzelnen Stationen bzw. die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Route können Sie individuell festlegen. Die ortskundigen Fahrer des Berliner Busunternehmens Drive 57 beraten Sie auch gerne, welche Stationen sich besonders lohnen.
Mit der Gruppe zum Festival of Lights
Dieses Berliner Event bietet sich insbesondere auch für Familienfeiern oder Incentives an. Unternehmen oder Reisegruppen erleben die magische Lichtershow gerne gemeinsam. Die An- und Rückfahrt kann mit einem Shuttleservice dabei deutlich einfacher gestaltet werden.
Drive 57 unterstützt Gruppen, Eventagenturen und Reiseveranstalter dabei mit individuell organisierten Busfahrten durch Berlin. Kunden können hier einen Bus mieten und den Abend individuell planen. Auch ein gemeinsames Abendessen oder ein später Rücktransfer zum Hotel ist Teil des Angebotes.








